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  • Die Schweizer Landwirtschaft stirbt leise

    Lasst die Bauern wieder Bauern sein

    UNTERTITEL

    Lasst die Bauern wieder Bauern sein

    AUTOR
    Jakob Weiss
    ERSCHEINT
    7. April 2017
    ART
    Buch
    PREIS
    CHF 22.90 EUR 28.00

    »Der Bund sorgt dafür, dass die Landwirtschaft durch eine nachhaltige und auf den Markt ausgerichtete Produktion einen wesentlichen Beitrag leistet zur: a. sicheren Versorgung der Bevölkerung … .«
    Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft

    In der Schweiz gehen täglich drei bis vier Bauernhöfe ein. Der energiemässige Selbstversorgungsgrad durch die Landwirtschaft liegt aber bei 0 Prozent. Was bedeutet diese heimliche Verletzung der Bundesverfassung?

    Das Buch beleuchtet erstmals verschiedene Agrardiskurse aus sprachlicher Perspektive. Denn die Sprache zeigt, wie wir über Landwirtschaft denken: meist ökonomisch und technisch. Damit eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung im Sinne der Verfassung überhaupt gelingen kann, müssen zuerst die Ursachen erkannt werden, die zu den offensichtlichen Fehlentwicklungen in der maschinell-industriell betriebenen Landwirtschaft geführt haben. Dafür bedarf es einer der bäuerlichen Arbeit angemessenen Sprache.

    Die Zahl der Bauernhöfe in der Schweiz geht rapide zurück, das Kulturland steht unter Druck, eine Trendwende ist nicht in Sicht. Was bedeutet das für die Schweiz? Ist die Versorgung der Bevölkerung mit eigenen Nahrungsmitteln überhaupt noch ein Ziel?

    Jakob Weiss betrachtet erstmals die Agrardiskurse in der Schweiz. Seine Analyse zeigt, wie dominant in unserem Sprechen über Landwirtschaft die ökonomischen und technischen Begriffe geworden sind und wie stark diese Begriffe unsere Wahrnehmung prägen und unsere Handlungsweisen lenken.

    Um die Fehlentwicklungen in der Landwirtschaft zu korrigieren, bedarf es gemäss Jakob Weiss zuerst einer »landwirtschaftsgerechten« Sprache. Nur wenn der nicht industrielle und nicht monetäre Kern bäuerlicher Arbeit wieder ins Zentrum der Vorstellungen zurückkehrt, wird eine Landwirtschaft möglich, die auf nachhaltige Art und Weise Nahrungsmittel erzeugt.


    INFORMATIONEN ZUM TITEL

    TITEL
    Die Schweizer Landwirtschaft stirbt leise
    AUTOR
    Jakob Weiss
    ISBN
    978-3-280-05651-6
    DETAILS
    gebunden mit Schutzumschlag13.6 x 21.3 cm214 Seiten1. Auflage7. April 2017
    PREIS
    CHF 22.90 EUR 28.00
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    Pressestimmen

    »›Die Schweizer Landwirtschaft stirbt leise‹ ist ein fulminantes Plädoyer für die Wertschätzung bäuerlicher Arbeit und eine wirklich nachhaltige Erzeugung von Nahrungsmitteln jenseits der Profitmaximierung.«
    Aroser Zeitung

    »Nachhaltigkeit gibt es nicht ohne Langsamkeit. Die Dimension Zeit muss wieder mehr Platz bekommen.«
    Jakob Weiss im Interview in Die Grüne

    »Wir helfen dem Markt beim Kaputtmachen, wenn wir uns der ökonomischen Sprache und Sichtweise bedienen und zum Beispiel meinen, Lebensmittel müssten immer billiger werden und ganzjährlich verfügbar sein.«
    Jakob Weiss im Interview in der Küsnachter Dorfpost

    »Eine schonungslose Analyse, die uns der Alt-Landwirt und Agronom
    präsentiert. (...) Deshalb kann man die Lektüre dieses Buches als Gedankenanstoss allen landwirtschaftlich Tätigen nur empfehlen, ob sie nun Vollgas konventionell oder kleinbäuerlich bio produzieren.«
    BauernZeitung

    »
    Jakob Weiss legt viel Mühe und Sorgfalt darein, uns ein faires und dennoch streitbares Gesamtbild unserer Landwirtschaft darzubringen. Er beweist dabei Scharfblick, Originalität und erzählerisches Talent.«
    Umweltnetz Schweiz
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    Veranstaltungen

    Podium

    10.06.2017, 13.30- - 15.00 Uhr, PROGR, Speichergasse 4, 3011 Bern

    Eintritt: frei
  • Jakob Weiss

    Jakob Weiss, Autor/in

    Jakob Weiss kennt die Schweizer Landwirtschaft. Er promovierte an der ETH Zürich mit einer Arbeit über die Befindlichkeit der Bauern und war selbst während 20 Jahren als Bauer tätig. Nach einem Abstecher in die Politik setzt er sich heute für ein agrikulturelles Verständnis von Landwirtschaft ein.

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